Ausblick 2026, Abschluss 2025: Das t3n-Interview-Finale

Shownotes

Zum Video des Staubsauger-Roboters: https://www.instagram.com/reel/DEpAMUozp3/?utmsource=igwebcopy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

Zum Video über das Samsung Galaxy Fold 7: https://www.instagram.com/reel/DL9VI-gIgry/?utmsource=igwebcopylink&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

Zum Artikel über das iPad als Arbeitsgerät: https://t3n.de/news/arbeitsalltag-mit-dem-ipad-was-ipados-26-besser-macht-und-was-mich-noch-stoert-1701290/ – Nachtrag: Mit iPad Air und iPad Pro ab iOS 15.4 kann das iPad mit einem externen Bildschirm wie ein zweiter Monitor genutzt werden. Sonst ist nur eine Spiegelung möglich.

Zu den Abo-Angeboten: https://go.t3n.de/t3n-abo

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Transkript anzeigen

Stella: Schön, dass ihr eingeschaltet habt. Bei mir ist heute mein Kollege Marco Engelien zu Gast.

Stella: Wir schauen auf das Jahr 2025 zurück und geben einen Ausblick,

Stella: was uns in der Tech-Welt 2026 erwarten könnte.

Stella: Ich bin Stella-Sophie Wojtczak, Host von t3n Interview und habe dazu noch eine

Stella: besondere Ankündigung.

Stella: Ihr hört nämlich hiermit offiziell die finale Folge von t3n Interview.

Stella: Ab nächster Woche gibt es hier freitags um 10 Uhr etwas Neues.

Stella: Details dazu hört ihr am Ende der Episode.

Stella: Und wer nicht bis dahin warten will, ich setze eine Kapitelmarke,

Stella: dann könnt ihr direkt zu der Stelle springen und natürlich auch wieder zurück,

Stella: weil jetzt legen wir mit der eigentlichen Folge los. Und an der Stelle, moin Marco.

Marco: Moin Stella, danke, dass ich hier sein darf.

Stella: Ja, natürlich. Danke, dass du dir jetzt nochmal die Zeit nimmst,

Stella: um mit uns darüber zu sprechen, was wir eigentlich 2026 erwarten können.

Stella: Und die Zeit, das ist ein gutes Thema, Denn es geht für dich ja schon bald rüber in die USA.

Stella: Da steht nämlich wieder die Consumer Electronics Show an, die CES, in Las Vegas.

Stella: Und deshalb die erste Frage an dich. Was erwartest du dort?

Marco: Die CES ist ja bekanntlich eine der größten Messen.

Marco: Viele der großen Hersteller nutzen die, um ihre neuen Fernseher vorzustellen.

Marco: Das ist jetzt auch so das, was ich im Vorfeld mitbekommen habe,

Marco: dass Samsung und LG da wohl neue TV-Geräte mit neuer Bildschirmtechnik planen.

Marco: Da bin ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht so tief drin.

Marco: Ansonsten kann man da Autos sehen oder auch was aus dem Bereich der sogenannten

Marco: weißen Ware, das heißt Waschtrockner und Waschmaschine und all sowas.

Marco: Das wird alles untereinander vernetzt sein. Das ist ja schon seit Jahren ein Trend.

Marco: Und ich gehe mal davon aus, dass sich das dieses Jahr mit mehr oder weniger

Marco: sinnvollen Funktionen fortführen wird.

Stella: Jetzt hast du schon ein bisschen vorweggenommen. Ich möchte dich nämlich noch

Stella: fragen, gibt es denn schon erste Ankündigungen, vielleicht auch abseits jetzt

Stella: von den TV-Bildschirmen, die du angesprochen hattest?

Marco: Ich habe jetzt noch nicht so viel gesehen im Vorfeld. Ich glaube,

Marco: dass sich die Hersteller das für die große Show dann aufbewahren,

Marco: dass man dann wirklich auch einen Wow-Effekt hat,

Marco: dass man jetzt nicht zu viel verrät, sondern so ein bisschen Antisatz links

Marco: und rechts und dann aber das große Portfolio dann in den diversen Keynotes präsentiert,

Marco: die man dann vor Ort sich anschauen kann und natürlich auch auf YouTube live streamen kann.

Stella: Im vergangenen Jahr warst du auch in Las Vegas, auch zur CES,

Stella: die findet jährlich statt.

Stella: Und eine Sache, die du dort gesehen hattest, war ein Saugroboter,

Stella: der Socken aufsammeln kann.

Stella: Aber was hast du da eigentlich außerdem 2025 gesehen, wo du sagst,

Stella: hey, das ist mir wirklich in Erinnerung geblieben und es hat uns auch dieses Jahr begleitet?

Marco: Oh, ich weiß es nicht, ob es uns alle begleitet hat, aber ich habe auch da sehr

Marco: viele smarte Haushaltsgeräte gesehen.

Marco: Da war eine Mikrowelle, die man quasi als Oberschrank einbauen konnte,

Marco: die eine Kamera nach unten hatte, damit man darüber das Kochfeld sehen konnte.

Marco: Irgendwie sowas war da, erinnere ich mich, dunkel.

Marco: Und auch Kühlschränke mit Kameras innen drin.

Marco: Das betrifft jetzt vielleicht nicht jeden, aber ich plane tatsächlich gerade

Marco: zu Hause eine neue Küche.

Marco: Und bei der Küchenberatung war auch nichts mehr zu kriegen, das nicht vernetzt ist.

Stella: Jetzt würde ich dich aber an der Stelle gerade noch fragen. Erstmal viel Erfolg

Stella: für die Planung deiner Küche.

Stella: Aber gab es vielleicht damals auch was oder generell mit Blick auf 2025,

Stella: was dich beim Blick auf Hardware frustriert hat, was dich geärgert hat?

Marco: Was heißt geärgert? Also natürlich sind die Hersteller dem Trend gefolgt,

Marco: dass man überall KI einbaut.

Marco: Ich habe mich im Nachgang ein bisschen sehr gewundert, ob ich wirklich KI in

Marco: meinem Fernseher auch brauche, weil das ja dann, also vielleicht geht es mir da auch alleine so.

Marco: Ich beschäftige mich natürlich den ganzen Tag irgendwie damit und möchte abends

Marco: meine Ruhe haben, ohne dass mir der Fernseher auch noch vorschlägt,

Marco: dass ich jetzt hier den Microsoft Co-Pilot oder so benutzen kann,

Marco: um, ich weiß nicht was, Rezepte zu suchen.

Marco: Das ist jetzt vielleicht am Fernseher nicht unbedingt der Ort,

Marco: den ich dafür wählen würde.

Stella: Ich erinnere mich auch daran, dass wir nach der CES gesprochen hatten.

Stella: Und damals hattest du auch gesagt, dass du dich fragst, ob es überhaupt sein kann.

Stella: Ich meine, es war die Waschmaschine, mit der du kommunizieren konntest.

Stella: Und der Trockner, ich setze mal voraus, deine Einstellung dazu hat sich nicht geändert.

Stella: Das heißt, da hat sich jetzt nicht irgendwie plötzlich doch ein Case aufgezeigt,

Stella: wo du sagst, das ist total sinnvoll, auch diese Vernetzung, insbesondere mit

Stella: künstlicher Intelligenz, auf diese Ebene zu heben.

Marco: Der Trockner konnte, glaube ich, Spotify abspielen. Das war's.

Marco: Genau, du lachst selber ein bisschen drüber. Es ist einfach,

Marco: man zeigt, was technisch möglich ist und baut es ein, aber es ist etwas,

Marco: das man nicht unbedingt benutzen muss, glaube ich.

Marco: Wie gesagt, ich glaube, damals habe ich es auch gesagt, wenn ich in meinem Waschkeller

Marco: bin, bin ich für drei Minuten da, um die Wäsche reinzuladen und rauszuholen.

Marco: Da kann ich auch mein Smartphone mitnehmen und Spotify oder eine andere Streaming-App

Marco: laufen lassen. Das muss ich nicht eingebaut haben in meinem Waschtrockner.

Stella: Das heißt aber auch, wir halten an der Stelle fest, für 2025 gibt es jetzt keinen Punkt, wo du sagst,

Stella: wow, diese technische Neuerung, die hat das Jahr verändert, die hat die Zukunft

Stella: verändert, sondern es waren, wie du gesagt hast, Adaption, es war Integration

Stella: von künstlicher Intelligenz, von Vernetzung, aber nicht das eine große Ding.

Marco: Ich dachte, wir waren jetzt da noch bei der CES. Also ja, viel war sogenannte

Marco: Produktpflege. Das war mal mehr, mal weniger sinnig.

Marco: Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Samsung Galaxy Z Fold 7.

Marco: Ich glaube, das war die richtige Reihenfolge von Buchstaben und Nummern.

Marco: Wo man das erste Mal jetzt so ein faltbares Smartphone hatte,

Marco: das man in der Mitte aufklappen kann zu einem kleinen Tablet,

Marco: wo wirklich der Formfaktor sehr gut rübergekommen ist, der sehr überzeugen konnte,

Marco: weil das sehr schlank gebaut ist und tatsächlich dann auch im geschlossenen

Marco: Modus Spaß macht, sich damit auseinanderzusetzen und es zu nutzen.

Marco: Und man hat nicht mehr so einen riesigen Riegel in der Hand,

Marco: sondern wirklich ein schlankes, normal aussehendes Telefon, das man dann sogar

Marco: aufklappen kann zu einem kleinen Tablet.

Stella: Ich erinnere mich auch, dass wir

Stella: dazu auch ein Video haben, was ich euch nochmal in die Shownotes packe.

Stella: Da könnt ihr euch das Ganze dann nämlich nochmal anschauen. Und wo du gerade

Stella: faltbare Smartphones ja im Endeffekt erwähnt hast, da gab es noch jemanden,

Stella: der 2025 damit in Verdacht gekommen ist, in Anführungszeichen, nämlich Apple.

Stella: Die sollten ja damals bei der Worldwide Developers Conference,

Stella: der WWDC, auch ein faltbares Smartphone vorstellen und haben sie natürlich nicht

Stella: gemacht. Rechnest du denn dieses Jahr damit?

Marco: Ja, also die Gerüchte gehen auf jeden Fall dahin. Ob das nun so kommt,

Marco: kann ich natürlich nicht verlässlich sagen, aber man liest es jetzt immer wieder.

Marco: Gerade heute habe ich wieder was dazu gelesen, also jetzt noch 2025,

Marco: dass die Chancen gut stehen, dass im nächsten Jahr ein faltbares Smartphone

Marco: von Apple auf den Markt kommen soll.

Marco: Was man so liest, wird es diesen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben,

Marco: dass man diese Falte in der Mitte, die man bei allen anderen faltbaren Geräten

Marco: sieht, beim iPhone, faltbarem iPhone, dem vermeintlichen, nicht sehen soll,

Marco: nicht sehen können soll.

Marco: Das wäre natürlich wünschenswert, weil das war auch was, was bei dem Samsung-Gerät dann geblieben ist.

Marco: Zwar hat sich dieser Effekt ein bisschen reduziert, aber man konnte diese Falte

Marco: auch immer noch ganz gut sehen und erspüren.

Marco: Und bei so einem Premium-Gerät, diese Geräte kosten ja über 2000 Euro oder um die 2000 Euro.

Marco: Da macht das natürlich so ein bisschen das Premium-Feeling kaputt,

Marco: wenn dann dauerhaft so eine Displayfalte sichtbar ist und wenn Apple das hinkriegen

Marco: würde, dann wäre es tatsächlich auch nochmal eine kleine Innovation in diesem Bereich.

Stella: Vielleicht auch ein Transparenzhinweis, du hast gerade gesagt,

Stella: heute nochmal nachgeguckt. Wir zeichnen jetzt am 17.

Stella: Dezember 2025 auf. Das ist quasi der Redaktionsschluss für diese Folge.

Stella: Das heißt, falls es danach jetzt plötzlich überraschende Ankündigungen gibt,

Stella: dann wollten wir die euch nicht vorenthalten, sondern wir kennen sie schlicht

Stella: und ergreifend noch nicht. Aber lass uns doch noch einmal beim Thema Apple bleiben.

Stella: Du hast nämlich auch 2025 das iPad als Arbeitslaptop, beziehungsweise so richtig

Stella: als Laptop-Ersatz, im Arbeitsalltag getestet.

Stella: Was war denn da eigentlich dein Fazit?

Marco: Ich würde sagen, ich kann gut mit dem iPad jetzt so 90 Prozent der Dinge,

Marco: die ich machen muss, machen, wenn ich wollen würde. Müsste mich aber dafür trotzdem umstellen.

Marco: Also ich soll vielleicht vorab sagen, mit iPadOS 26 hat Apple eingeführt,

Marco: dass man jetzt frei bewegliche Fenster auf dem iPad hat.

Marco: Man kann es also ein bisschen so benutzen wie ein Mac, kann die Fenster frei

Marco: herumschieben, ohne diesen unsäglichen Stage Manager benutzen zu müssen.

Marco: Das sorgt natürlich für Mac-Feeling, aber so zwei, drei Sachen sind dann immer

Marco: noch so iPad-speziell, zum Beispiel die Buttons, um die Fenster zu steuern.

Marco: Denn diese Ampel, die vielleicht jeder Mac-Nutzer kennt, die ist sehr kleinlagestellt,

Marco: da muss man erst mit der Maus drüber fahren, damit sie größer werden.

Marco: Und das macht das Ganze so ein bisschen ungelenk. auch, dass es keinen richtigen

Marco: Datei-Explorer gibt, den gibt es zwar in der Dateien-App, aber eben halt nicht

Marco: so, wie man es von dem Finder im Mac kennt.

Marco: Das macht das Ganze einfach ein bisschen ungelenkt, um damit dauerhaft zu arbeiten.

Marco: Da muss man sich schon sehr stark umgewöhnen, aber abseits davon,

Marco: wenn ich jetzt nur privat,

Marco: mein iPad für irgendwie Office-Aufgaben nutzen wollen würde,

Marco: wo ich ab und zu mal das an einem großen Bildschirm anschließe,

Marco: um kurz mal ein paar Mails wegzuarbeiten oder ein paar Textdateien zu bearbeiten,

Marco: kann ich mir schon gut vorstellen, dass man jetzt als Privatanwender nicht unbedingt

Marco: noch ein Mac zusätzlich braucht.

Stella: Und wie ist es beim Thema Software? Hat da eigentlich alles funktioniert oder

Stella: gab es da Einschränkungen?

Marco: Als ich das ausprobiert habe, war es ja noch im Beta-Status. Das muss man dazu sagen.

Marco: Da ist es natürlich üblich, dass manche Dinge nicht so funktionieren, wie sie sollen.

Marco: Zum Zeitpunkt der Texterstellung war es so, ich habe natürlich im Nachgang dann

Marco: auch noch ein bisschen weiter damit rumgespielt und sagen, das hat eigentlich

Marco: alles soweit ganz gut funktioniert,

Marco: war viel intuitiver, als es vorher mit diesem Stage-Manager war,

Marco: wo du irgendwie pro Bühne in Anführungszeichen nur vier Apps gleichzeitig nutzen

Marco: konntest und dann hat sich das dauernd durchgewechselt. Das ist jetzt nicht mehr so.

Marco: Ich finde, da kann man schon dann ganz gut mit arbeiten, wenn man nicht zu viel vorhat.

Stella: Dann danke für deine Einschätzung. Den Artikel, über den du gesprochen hast,

Stella: den findet ihr natürlich auch in den Show Notes, aber ich glaube,

Stella: du hast es quasi indirekt erwähnt.

Stella: IPad, da denken vielleicht manche erstmal an das Tablet, sprich den Bildschirm,

Stella: aber du hast ja dazu natürlich auch Tastatur und auch Maus gehabt.

Marco: Ja, ich habe eine Tastaturhülle, die hat ein Touchpad,

Marco: damit ich unterwegs das quasi als Mini-Ersatz-Macbook nutzen kann,

Marco: wenn ich nur mal schnell ein paar E-Mails bearbeiten möchte und ich kann es

Marco: natürlich auch zu Hause mit meiner Bluetooth-Maus und Bluetooth-Tastatur koppeln

Marco: und hätte dann ein vollwertiges Setup,

Marco: wenn man sich dann noch einen größeren Monitor dazu nimmt.

Marco: Jetzt für sich betrachtet, das normale iPad hat, obwohl, jetzt bringst du mich

Marco: hier, ich habe ein iPad Pro, das lässt sich bequem an einen Monitor anschließen,

Marco: ein iPad Air müsste das auch können, wie es beim normalen iPad ist,

Marco: weiß ich gerade gar nicht.

Marco: Es kann sein, dass da das Bild nur gespiegelt wird, da war irgendwie was.

Marco: Aber wenn man eins der beiden, Air und Pro, hat, dann kann man es an der Monitor

Marco: anschließen und hat im Prinzip ein vollwertiges Desktop-Setup.

Stella: Und wir reichen die eine offene Frage einfach nach und ihr findet die Antwort

Stella: dann in den Shownotes beziehungsweise in der Videocast-Beschreibung.

Stella: Eine Sache auch in Bezug Apple noch, bevor wir zum nächsten Thema kommen.

Stella: Liquid Glass oder Glass, um es ganz richtig auszusprechen, war ja auch ein Ding 2025.

Stella: 25. Dein abschließendes Fazit dazu, ja, es sieht anders aus.

Stella: Ich habe da jetzt auch gut, natürlich die Meinungen sind geteilt,

Stella: manchen gefällt es, manchen gefällt es nicht, das Design.

Marco: Jetzt darf ich mich natürlich nicht in die Bredouille bringen und irgendwas

Marco: Gegensätzliches zu dem sagen, was ich zur WWDC gesagt habe.

Marco: Ja, also ich finde, man gewöhnt sich einfach dran.

Marco: Ich kann verstehen, wenn jemand sagt, ihm gefällt dieses Design nicht,

Marco: es war für mich jetzt auch gewöhnungsbedürftig, ich mag auch nicht unbedingt

Marco: diese neugestalteten Icons mit dem Glaseffekt, die jetzt auch viele Hersteller adaptiert haben,

Marco: mochte vorher dieses Flat-Design lieber.

Marco: Aber letztendlich ändert das nichts an der Benutzung von den Geräten.

Marco: Ja, optisch ist das ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber man kann es ja auch

Marco: mittlerweile bei iOS über diverse Einstellungen anpassen.

Marco: Ich habe zum Beispiel auf meinem iPad diesen Transparenzmodus an,

Marco: wo man dann diese die Farben der Icons ausschaltet und,

Marco: Nicht mehr so darunter leidet, in Anführungszeichen, dass die Icons jetzt alle anders aussehen.

Marco: Ansonsten ist Apple wahrscheinlich selber aufgefallen, dass der Look nicht überall

Marco: ganz so gut ankommt, denn dadurch lassen sich manche Sachen nicht mehr so gut lesen.

Marco: Deswegen ist mit jedem neuen Update, das derzeit rauskommt, eine neue Möglichkeit

Marco: dabei, diesen Transparenzeffekt so ein bisschen einzuschränken,

Marco: damit man diverse Texte und Schallflächen wieder besser erkennen kann.

Stella: Also da ist scheinbar das letzte Wort designtechnisch noch nicht gesprochen.

Stella: Kommen wir zum nächsten Thema, einem vielleicht eher Nischenthema,

Stella: nämlich dem Bereich der Smart Glasses.

Stella: Gibt es seit Jahren, hat sich aber bisher nicht durchgesetzt und das hat sich

Stella: auch 2025 nicht geändert, oder?

Marco: Nicht nennenswert, zumindest nicht in der Wahrnehmung. Klar,

Marco: in der Tech-Bubble, in der ich unterwegs bin, da kenne ich einige Leute,

Marco: die so eine Meta-Ray-Ban-Brille haben mit der eingebauten Kamera.

Marco: Aber jetzt, glaube ich, im breiten Massenmarkt ist das Ganze noch nicht angekommen.

Stella: Kannst du uns doch mal kurz einen Einblick geben, wie sieht es technisch aus?

Stella: Sagst du, ich kann mir vorstellen, 2026 ändert sich das, weil es gibt total

Stella: sinnvolle Funktionen. Ist das eine Erleichterung für den Alltag oder eher nicht?

Marco: Das kommt darauf an, glaube ich, wie die Unternehmen das anbieten und wie man es selber nutzt.

Marco: Also es gibt ja von Meta auch die Ray-Ban mit Display eingebaut.

Marco: Die ist aber nur in limitierter Stückzahl, soweit ich weiß, produziert worden,

Marco: weil es einfach nur so ein Showcase ist.

Marco: Da liest man ja zumindest, dass es sehr sinnvoll ist, wenn man die Navigationsfunktion

Marco: benutzt und halt seine Navigation auf dem Display sieht. Das sehe ich auch ein, dass das sinnig ist.

Marco: Aber ich wäre mir die Frage, ob das wirklich so sinnig ist, wenn wir uns über

Marco: dieses Display dann Reels direkt ins Gesicht projizieren können,

Marco: von Instagram oder so, oder auch WhatsApp-Nachrichten, ob das wirklich so sinnig ist.

Marco: Dann habe ich so ein bisschen die Befürchtung, dass es schnell dahin geht,

Marco: dass es nicht das eine Problem löst, dass man unauffällig drauf gucken kann,

Marco: sondern eher noch verstärkt, dass man in einer Gesprächssituation eine Nachricht

Marco: bekommt und dann plötzlich nur noch so ins Leere statt, weil man sich auf den

Marco: Inhalt der Nachricht konzentriert und nicht mehr auf den Gesprächspartner.

Stella: Also die Auswirkungen müsste man dann nochmal in der breiten Masse,

Stella: ich glaube, die lassen sich schwer gerade abschätzen, was das auch für das Thema

Stella: Ablenkung und Konzentration bedeutet, wenn jetzt auf der Brille dann plötzlich

Stella: immer die WhatsApp aufploppt.

Stella: Das stelle ich mir auch sehr, sehr störend vor. Aber noch ein Thema,

Stella: was vielleicht so ein bisschen mit dem Thema zumindest VR-Glasses zusammenhängt, Metaverse.

Stella: Ich weiß, auch das begleitet uns seit Jahren immer mal wieder,

Stella: auch in der Tech-Bubble.

Stella: Aber ist das eigentlich noch ein Thema? Was sagst du?

Marco: War ich jetzt zuletzt nicht mehr so tief drin. Ich habe es mir für die Feiertage

Marco: vorgenommen, nochmal wieder reinzugucken, wie es aussieht im Metaversum.

Marco: Aber was man so liest, plant Meta wohl einen krassen Budgetcut da in dem Bereich um 30%.

Marco: Und will nicht mehr so viel Geld in dieses Metaverse stecken,

Marco: weil es, glaube ich, einfach bei den Leuten auch nicht so gut ankommt.

Stella: Also Trendbarometer geht da quasi eher auf den absteigenden Ast.

Marco: Ja, es sieht so aus. Es ist natürlich da ein bisschen unglücklich,

Marco: wenn man sein Unternehmen dahingehend umbenannt hat.

Marco: Und das dann nun leider doch nicht so gut bei den Leuten ankommt,

Marco: sage ich mal vorsichtig.

Stella: Bevor ich jetzt schon zum Abschluss komme, haben wir in unserem 2025-Rückblick

Stella: etwas unterschlagen. Wir haben über Samsung gesprochen, über Apple,

Stella: über die CES, über die WWDC.

Stella: Gibt es was, wo du sagst, hey Stella, das war aber für mich aus der Tech-Bubble,

Stella: aus der Hardware-Blickrichtung noch total relevant und spannend und das hatten

Stella: wir noch gar nicht hier im Podcast?

Marco: Tatsächlich habe ich ja schon gesagt, es war viel Produktpflege dabei,

Marco: was das Ganze jetzt nicht immer unbedingt interessanter macht.

Marco: Die Hersteller haben versucht, dem ein bisschen entgegenzuwirken,

Marco: indem sie einen neuen Formfaktor ausprobiert haben.

Marco: Denn sowohl Samsung als auch Apple haben besonders dünne Geräte auf den Markt gebracht.

Marco: Die sind aber offenbar nicht so gut angekommen bei den Kunden.

Marco: Wobei man jetzt sagen muss, so ein iPhone R, das ist natürlich schon so ein

Marco: Einschnitt gewesen, ein bisschen in das Design bei Apple.

Marco: Ein neu gestaltetes iPhone gibt es jetzt ja nun auch nicht mehr allzu häufig,

Marco: wie es früher noch so war.

Marco: Deswegen hat es auf jeden Fall Beachtung verdient. Aber offenbar kommt es bei

Marco: den Leuten nicht so gut an, weil einfach die Kompromisse, die man eingeben muss,

Marco: ein bisschen zu groß sind im Vergleich zu dem Nutzen, den man dann rausbekommt

Marco: für ein paar Millimeter dünneres Gehäuse.

Stella: Also auch da ein Designfaktor. Aber dann lass uns doch jetzt zum Abschluss dieser Folge kommen.

Stella: Und zwar, worauf freust du dich denn jetzt 2026?

Marco: Also ich bin gespannt. Ich weiß nicht, ob ich mich freue, aber ich bin gespannt.

Marco: Ich habe ja vorher gesagt, dass ich nicht unbedingt KI auf dem Fernseher brauche,

Marco: aber ich bin gespannt, was OpenAI und Johnny Ive für Hardware herausbringen.

Marco: Da geht ja auch mal wieder was durch die Gerüchteküche oder man äußert sich

Marco: selber vage ein bisschen dazu.

Marco: Letztens war es glaube ich etwas, dass Sam Altman und Johnny Ive gesagt haben, dass man es,

Marco: sehr gut finden, würde sogar in Anführungszeichen ablecken wollen,

Marco: soll, können, soll, wollen, soll.

Marco: Und das ist ein neuartiges Device, das sich im Hintergrund quasi bewegt und

Marco: nur dann zum Einsatz kommen soll, wenn es wirklich nützlich ist.

Marco: Da bin ich gespannt, wie das wird, was das wird. Denn da muss jetzt auch wirklich

Marco: mal eine Innovation kommen im Bereich dieser KI-Gadgets.

Marco: Denn in den vergangenen Jahren hatten es ja schon einige Unternehmen versucht

Marco: und sind damit krachend gescheitert, also heute spricht keiner mehr vom Human AI Pin,

Marco: weil es den auch in der Form nicht mehr gibt, das Unternehmen hat die Technik

Marco: an HP verkauft, ist leider gescheitert, genauso wie dieser Rabbit R1,

Marco: den gibt es zwar noch, aber davon spricht halt auch keiner mehr, weil einfach die Geräte,

Marco: am Anfang nicht das gehalten haben, was vorab versprochen wurde,

Marco: jetzt bin ich deswegen umso gespannter, was OpenAI, so ein großer Player,

Marco: dann nachher auf den Markt bringen wird.

Stella: Wenn wir wissen, was es sein wird unter den ersten Vorberichten,

Stella: die findet ihr natürlich auf t3n.de und vielleicht auch in dem einen oder anderen

Stella: Artikel von Marco natürlich auch zur CES, also schaut da gern vorbei.

Stella: Jetzt muss ich aber noch eine Frage stellen, du hast gerade gesagt,

Stella: KI ja, war noch nicht so das dabei, wo du sagst, das würdest du dir wirklich

Stella: wünschen, persönlich zum Abschluss, was wäre denn so ein Use Case, wo du sagst,

Stella: das fände ich klasse, nicht die Waschmaschine, die Spotify spielt, sondern was anderes.

Marco: Das fände ich klasse.

Marco: Ganz profan, ich bin ein großer Marvel-Fan und im allerersten Iron-Man-Film,

Marco: da wird der Hauptcharakter geweckt und der Wecker liest ihn quasi direkt im

Marco: Wetterbericht vor. Das ist so eine ganz einfache Sache.

Marco: Das kann man bestimmt über eine App lösen, die ich noch nicht kenne.

Marco: Aber sowas hätte ich auch gern, dass mir mein persönlicher Assistent morgens

Marco: mit sanfter Musik weckt und mir einfach schon mal kurz sagt,

Marco: so wird das Wetter, das liegt heute an und das hast du in der Nacht verpasst.

Stella: Und weißt du was, Ende 2026, da sprechen wir nochmal, wenn vielleicht auch nicht

Stella: an dieser Stelle, dann an anderer oder in Form eines Artikels und gucken, ob es da was Neues gibt.

Stella: Und falls ihr jetzt beim Zuhören gedacht habt, Moment, also da kenne ich aber

Stella: was, dann tut uns doch einen Gefallen und schreibt uns das Ganze an podcast.t3n.de.

Stella: Da freuen wir uns über Feedback für diese Episode.

Stella: Und an dieser Stelle erstmal vielen, vielen Dank, Marco, dass du mit uns nochmal

Stella: diesen Rückblick und Ausblick hier gemacht hast.

Marco: Sehr gerne. Danke, dass ich dabei sein durfte.

Stella: Und wie gesagt, es war die finale Folge von t3n Interview.

Stella: Und warum, fragt ihr euch jetzt vielleicht? Wir hören natürlich nicht auf.

Stella: Wir haben uns einfach weiterentwickelt und wollen uns 2026 thematisch vor allen

Stella: Dingen auf einen Bereich ganz klar fokussieren.

Stella: Ab nächster Woche hört ihr an dieser Stelle t3n Arbeit in Progress.

Stella: Jede Woche spreche ich hier mit Berater:innen, Chef:innen, Menschen,

Stella: die die Arbeitswelt mitgestalten und verbessern wollen.

Stella: Wir bleiben ein Interview-Format und künftig geht es hier unter anderem um KI-Nutzung

Stella: in Unternehmen, um Unternehmensstrategie, Teamaufbau, Arbeitsorganisation,

Stella: Arbeitsorganisation in Teams oder auch für jeden Einzelnen von euch.

Stella: Also schaltet auf jeden Fall ein und wir starten ganz offiziell in der nächsten Woche am 9.

Stella: Januar 2026 und in dieser Auftakt-Episode

Stella: von t3n Arbeit in Progress ist Resilienz-Coach Bettina Steeg zu Gast.

Stella: Wir stellen euch darin Übungen vor, die euch helfen, entspannt und fokussiert

Stella: ins neue Jahr zu starten.

Stella: Also abonniert auf jeden Fall hier diesen Stream, da bleibt alles wie gehabt,

Stella: dann verpasst ihr die Episode nicht,

Stella: Lasst uns gern eine Bewertung da und wie gesagt, Plattformen bleiben auch gleich,

Stella: drückt ihr einfach auf Abonnieren und freitags um 10 Uhr gibt es dann wie gewohnt eine neue Folge.

Stella: Ich freue mich, wenn ihr dabei seid und wünsche euch einen guten Start in 2026. Auf Wiederhören!

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