Was muss das Büro der Zukunft bieten?

Shownotes

Mit ihrer Idee war sie einem Trend voraus: Anita Gödiker hat in den 1990er-Jahren Satellite Office gegründet. Die Firma vermietete Coworking-Spaces und bietet Büroservice an. Inspiriert hat sie damals ein Baucontainer am Potsdamer Platz in Berlin. Im Gespräch mit Host Stella-Sophie Wojtczak gibt die Geschäftsführerin einen Ausblick, wohin sich Büros aus ihrer Sicht entwickeln und teilt Einblicke in ihr Unternehmen.

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Transkript anzeigen

00:00:05: In unserem Podcast schauen wir ja immer auf die Zukunft der Arbeit.

00:00:15: Und dafür ist heute Anita Gödecker, Gründerin und Geschäftsführerin von Zetterneidorfes uns zu Gast!

00:00:22: Sie hat in den neunzehn-neunziger Jahren angefangen, co-working spaces so wie wir es heute sagen.

00:00:26: Ich glaube damals gab's dem Begriff noch nicht einzurichten.

00:00:30: ich bin Stella Sophie Woizler Coast von TDR in Arbeit & Progress und wir schauen heute eben auf die Officeentwicklung in den vergangenen Jahrzehnten aber natürlich auch wo gehts eigentlich in Zukunft hin?

00:00:40: weil das ist ja der spannende auch hier für diesen Podcast.

00:00:43: also Anita Lassens direkt loslegen.

00:00:46: Ich weiß doch schon an verschiedenen Stellen erzählt, dass du damals... ich meine es war ein Potsdamer Platz.

00:00:52: Auf jeden Fall was in Berlin bis zu einer Baustelle vorbeigegangen hast die Büros gesehen quasi diese typischen Containerbüros und hast dir gedacht hey das ist ja nur Zeitweise.

00:01:02: vielleicht gibt's da noch einen anderen Weg wie man das Ganze machen kann als ihr damals in den Neunzigern losgelegt habt?

00:01:08: Wie waren denn damals die Arbeitsplätze eben gesteldet?

00:01:11: Erstmal vielen Dank, dass ich heute dabei sein darf und über ein ganz neues Thema die wollen wir arbeiten.

00:01:18: Das Thema ist ja nicht neu!

00:01:20: Und es wird immer neu sein und auch immer neu bleiben.

00:01:25: In den neunziger Jahren habe ich mir darüber gar nicht so richtig im Kopf gemacht sondern tatsächlich wie du es gerade beschrieben hast war das Denk in temporären Arbeitsplätzen, wie wir das heutige Stichwort Co-Working was du schon benannt hast.

00:01:40: Es gab es nicht Man vor, halt zur Arbeit.

00:01:44: Ob man jetzt dann Pflegebereich arbeitet oder eben ins Büro?

00:01:48: Die Büros waren damals ich glaube nicht dass das noch so spannend ist.

00:01:52: Großraumbüro mit stühlen Tischen und eines das unterscheidet uns deutlich von heute erst nun unendlich geraucht.

00:01:59: Tun wir das Thema mal zur Seite!

00:02:00: Das gibt es ja Gott sei Dank nicht mehr.

00:02:03: Ich bin dann tatsächlich irgendwann mich gar nicht mit diesem Thema so richtig beschäftigend durch den Potsdamer Platz.

00:02:11: Wer jetzt zuschaut und wer sich vielleicht erinnern mag, der sagt vielleicht intuitiv, ach ja!

00:02:16: Der rote Container, der da stand und dass man sich angucken konnte wie wächst quasi dieser Potsdama-Platz aus dem Nichts, aus dem Boden?

00:02:26: Da war ja vorher Wiese nichts sonst.

00:02:31: Und dann kam mir wirklich der Gedanke Das ist eigentlich eine ziemlich coole Überlegung.

00:02:37: Wie machen das diese Unternehmen?

00:02:40: Haben die allen Ereignissebüro, es ist doch für eine temporäre Beschäftigungszeit, ist doch das andere für sich völlig irre und... ...das habe ich mir damals tatsächlich auch gedacht.

00:02:53: Es machte doch einen Sinn wenn man Sourcen komprimiert, wenn man das zusammenpackt, wenn sich nicht jeder ein Büro leistet Jeder einen Kopierer kauft, nicht jeder und so weiter.

00:03:08: Und heute würde man den Begriff Nachhaltigkeit als Sustainabilität dafür benutzen.

00:03:13: Damals hat sich darüber kaum einen Kopf gemacht.

00:03:15: Ich fand aber den Gedanken unfassbar reizvoll und hab dann gedacht ich mach da was mal ein Konzept.

00:03:22: und das konnte ich, das habe ich mal schon gelernt und ich überlege mir mal wie kann man das denn auch in einem größeren Rahmen verpackt?

00:03:32: anbieten.

00:03:33: Und das haben wir dann damals als Büroservice, so ein oder zwei kleine Anbieter gab es schon.

00:03:39: aber die Idee als solches sich Office-Raunen und sämtliche Technologie vom Telefon bis zum Kopierwerk ist ja viel mehr Technologie da bisher damals nicht.

00:03:52: Das kann man sich ganz gut teilen.

00:03:54: und dann kommt man eben mit seinem Vorfall fängt's arbeiten an Und geht wieder, wenn man fertig ist auf das jetzt ein Monat ist eine Woche zwei Wochen oder eben auch einen Tag.

00:04:03: Das habe ich mir damals überlegt und fand es eine sehr coole Idee die man heute ganz gerne als Co-Working bezeichnet.

00:04:12: Aber wie habt ihr denn damals die ersten Flächen eingerichtet?

00:04:15: Einfach Streitfisch wahrscheinlich noch nicht höhenverstellbar Schränkchen daneben Kopiere auf dem Gang vier Büros Zwei schreibtische Pro-Raum.

00:04:26: Wie sah das aus?

00:04:28: Da habe ich mich schon ein bisschen während kurz gemacht, also wir haben schon nicht im Sinne von Co-Working, da kommt man ja doch eher von der Anmietung eines Einzelarbeitsplatzes.

00:04:39: Ich hab immer noch in Büro gedacht und ist auch heute im Übrigen noch so Der Mensch braucht für Ruhekonzentration Das ist meine, nicht nur meine These, sondern meine feste Verzeugung Braucht er einfach einen geschützten Raumpunkt Und wir haben dann Einzelarbeitsplätze, also Einzelberuß oder zwei ja drei Jahre.

00:04:58: Das waren auch nicht nur vier.

00:04:59: Es waren immerhin schon mal gleich einundzwanzig Beruß die ich am Check von Charlie übrigens vermittelt habe und Konferenzräume.

00:05:09: Ja wenn ich mir heute auf Bildern die Technik angucke, die Fernsehgeräte die da rumstanden.

00:05:19: Das darf man gar nicht sagen.

00:05:20: Aber wir sprechen ja auch über einen Zeitraum von im nächsten Februar, dreizig Jahren – das ist viel!

00:05:26: Also ich war in dieser Branche, die wir heute als Co-Working oder Workspace-Branche bezeichnen, war schon ein Fürstideengeberin und eine Pioniererin.

00:05:39: Das ist schon so.

00:05:40: Aber eingerichtet haben wir es genau... Natürlich keine Hühnverstellbarkeit, aber jetzt ist es auch nicht so dass wir jetzt gerade mit, also nicht mit Appellin-Kisten gearbeitet hätten.

00:05:52: Es war schon sehr schön und es wurde auch erstaunlicherweise... Das hatte ich eigentlich nicht erwartet.

00:06:00: und viel schlimmer noch die, die es hätte mit finanzieren sollen und erst nicht wollten, das hat funktioniert!

00:06:05: Der Bedarfer da, das hatte ich schon richtig erkannt in des Hartt tatsächlich besser, sehr viel besser funktioniert als ich ursprünglich mir erhofft hatte und habe damit dann aber allen Bedenkendrägern zum Trotz eine recht positive Entwicklung genommen.

00:06:24: Dann lass uns da doch einmal in Laut drauf schauen, nämlich wer sind denn jetzt eigentlich?

00:06:29: Wer ist eure Zielgruppe?

00:06:30: Wie hat die sich vielleicht auch gewandelt?

00:06:32: Das waren zwei Fragen gleich an einer!

00:06:34: Ja das ist richtig.

00:06:35: also grundsätzlich sage ich immer alle, die was unternehmen.

00:06:38: Aber richtig ist auch, es hat sich im Laufe der Zeit natürlich unfassbar viel verändert.

00:06:42: Die Bedarfe haben sich verändert und ganz zu Beginn waren's wirklich eher so Einzelunternehmen oder eben auch Unternehmen die wirklich ich war ja wirklich nur in Berlin zu dem Zeitpunkt.

00:06:55: Die hier natürlich aus der Bauhause, die hier wahnsinnig mit alles was dann im Schlepptau dieser Beratungen usw.

00:07:02: kommt.

00:07:03: das war natürlich primär Fokus.

00:07:06: Und heute, das hat sich natürlich deutlich durch Bärme auch eine Unmenge und eine sehr breite Angebotspalette an Anbietern mittlerweile eine große Vielfalt.

00:07:16: Das ist auch gut so, weil so kann man tatsächlich auch heute mehr denn je diese Ressourcen, Bündelung und Teilung – das finde ich so wichtig!

00:07:27: Das kriegt man ja heute sehr viel besser hin als eben vor dreißig Jahren.

00:07:33: auf jeden Fall.

00:07:35: Mittlerweile haben wir natürlich auch, ob das Top-Unternehmen die in Berlin oder mittlerweile sind.

00:07:43: Wir ja Flächen decken in ganz Deutschland und in der Schweiz und jetzt auch in Italien kommen später dazu unterwegs.

00:07:51: Es sind große Corporates, die natürlich auch diese temporäre Möglichkeiten als eine Art Ich sage, Stretch out benutzen können als Extensions.

00:08:06: Wir mieten nur noch genau den Bedarf, den wir tatsächlich für uns kontinuierlich ständig brauchen.

00:08:17: und diese Flächen die man sich in der Vergangenheit so als ja da nehmen wir mal tausend Quadratmeter und ist alles ganz schön das macht heute keiner mehr.

00:08:27: es wird sehr gut Richtig und das ist auch wichtig so.

00:08:31: Darauf geachtet, wie kann ich denn tatsächlich auch eine gute Mischung aus Office, Companies Office, Base als Base in Kombination mit Homeoffice und auch im Kombinationen mit uns herstellen?

00:08:48: Da ist ein deutlicher Wandel aber nicht den letzten dreißig sondern primär auch in den letzten zehn Jahren maximal entstanden.

00:08:57: also ne breite Öffnung hinzu mehr Temporären, Office Bases.

00:09:03: Aber geht es sich auch gerade zurück?

00:09:04: Wir hatten jetzt im Juli zum Beispiel die Meldung von Mercedes bekommen dass sie ihre Mitarbeitenden alle wieder fünf Tage die Woche ins Büro fordern.

00:09:12: generell einfach so.

00:09:13: ich würde sagen in den letzten zwölf Monaten gab's die eine oder andere Zeile wie viel offensetage verschiedene Firmen jetzt fordern.

00:09:21: steht das nicht im Gegensatz zu dem das doch gerade gesagt hast.

00:09:23: Es gibt wie so ne Dreiglied-Richtheit

00:09:26: ist unterschiedlich.

00:09:27: Also grundsätzlich gibt es diese Meldungen, die habe ich natürlich auch schon gehört.

00:09:31: Ich verstehe auch ein ganzes Stück weit, aber was wir feststellen uns gibt es mittlerweile zwanzig Mal und wir sind an vielen, vielen Standorten vollibugt haben.

00:09:42: Wartenlisten spricht eine etwas andere Sprache.

00:09:46: Das liegt aber auch daran dass das wie ich es gerade schon sagte deswegen noch ganz viele viel Veränderung in den in den Professionen in den letzten Jahren erlebt haben.

00:09:59: Ganz, ganz viele Einzelkämpfer die einfach eine Homebase brauchen der Mensch braucht eine Basis wo er hingeht Die nicht konzernlastig sind, die haben wir auch.

00:10:11: Aber wir haben tatsächlich ein ganzes Stück weit eben auch ganz viele, die sich selbstständig machen und aber eigentlich gar nicht durch die hohe Mobilitätsmöglichkeiten, die wir haben durch Technologie, ganz viel unterwegs sind.

00:10:27: Dieser Bedarf den Bier abdecken an Büro Bedarf ist ein etwas anderer als der von, du hast Mercedes erwähnt und sage ich das jetzt auch mal.

00:10:36: Aber es gibt sehr viele andere Brustesfirmen.

00:10:38: die Deutsche Bank hat ähnlich propagiert medial dass sie ihre Mitarbeitenden bitten wieder ins Büro zu kommen.

00:10:45: Das hat sicherlich seine Gründe aber diese Mischung das erleben wir tatsächlich einfach die Kombination aus dem Office die Nutzung unserer Dienste deutlich, deutlich zunimmt.

00:11:03: Und das ist auch ein anderer Grund noch die hohen Mobilität eben.

00:11:07: und dass man heute wirklich aussagt ich muss gucken wo sind meine Leistungsträger?

00:11:14: Wenn wir in der Vergangenheit Firmen hatten, ein beruhigbarer Mercedes, nämlich das alles eingestellt heute kauft man sich Know-How auch dazu.

00:11:22: Das heißt Top Leistungsträger die man sich unbedingt sage ich einfach mal eine Rechtsanwaltskantlei in Heidelberg braucht einen absoluten Spezialisten, der wohnt aber nun im Stuttgart als Beispiel nur.

00:11:38: Und der sagt aber ne ich will eine Heidelberg ziehen dann sagt diese Kanzlei stimmt es jetzt als Beispiel okay?

00:11:45: Dann bleibt man in Stuttgard.

00:11:46: du hast da ein Büro geh halt so uns in dem Falle Und dann hast du deinen Büro und du kommst halt einmal die Woche zu uns nach Heidelberg oder auch nur alle zwei Wochen, je nachdem wie der Bedarf ist.

00:11:57: Das heißt dieses dezentrale Arbeiten aufgrund von Know-how was ich nicht mehr unbedingt in die Firma im Standort hole sondern was ich mir vom externen kaufe da macht es einen Sinn und auch das wieder vor dem Hintergrund von Sustainability Fahrzeit Lebenszeit Ausgaben mit Autofahrten wie auch immer mit sonstigen Fahrten verbunden sind.

00:12:22: Das alles lässt sich deutlich besser gestalten in Kostenverlagern und ich habe als Unternehmerin oder Unternehmer trotzdem den Vorteil, dass ich die Leistungsträger oder das nur hau was ich speziell brauche egal so dass ich mir das einkaufen kann.

00:12:39: dafür sind wir gut.

00:12:40: Heißt dann aber auch, so wie du es gerade beschreibst, dass vielleicht die Leistungsträger in Firmen oder auch von externen Dienstleistern da mehr Spielraum haben.

00:12:48: Vielleicht noch zukünftig ist das auch was, was du siehst.

00:12:51: Es sind quasi in eurer Ziergruppe eher die Leistungssträgers, die Spezialisten in den flexibleren Büroflächen landen.

00:13:00: Also das glaube ich nicht.

00:13:01: Ich glaube jeder hat so seine eigenen Möglichkeiten, wo er arbeiten möchte auch zu besprechen und das auch zu verhandeln.

00:13:10: Wir haben wirklich Querbeet sind Corporates sind Leistungsträger, das sind solche die sind nur around the globe.

00:13:18: Die fliegen einmal im Monat bei uns ein, rufen dann an aus aus Beijing oder wo immer und sagen ich bin aber zwei Tage in Berlin, legt mir bitte meine Post hin macht mit der ist der ist er ist es.

00:13:30: Dann kommt er wann immer mitten in der Nacht arbeitet ab und ist schon wieder weg.

00:13:34: also eine hohe Flexibilität.

00:13:37: da sind wir natürlich schon primär auch eine Anlaufstelle.

00:13:41: Aber auch für alle diejenigen, die sagen, nee wir sind zwei, drei Leute und ... Warum sollen wir uns das Betreiben eines setzenden fünf, sechs Leuten des Betreibens eines eigenen Büros noch anschauen?

00:13:53: Das ist mit so viel Arbeit verbunden.

00:13:56: Da hat man vor dreizehn Jahren gar nicht darüber nachgedacht.

00:13:59: Alleine das Betreiben und die Ständige wie der State of the Art Line mit Technik sind mit soviel Information, mit so viele Know-how was ich ständig nachfragen muss.

00:14:10: Also das Betrieben eines Büros ist heute im Vergleich zu vor zwanzig Jahren sage ich über den Lasse sein!

00:14:15: Nehmt deine Tasche, nehmt dein Know-how.

00:14:18: Komm zu uns!

00:14:19: Ich managstehe deinen Büro als Backoffice und als Backbauen.

00:14:23: Dafür sind wir grandios, sag einfach nur du willst das, der ist das.

00:14:27: Du brauchst ein Meetingraum, du brauchst einen Kamin-Lounge oder was immer brauchst du noch einen Catering dazu und brauchst da Mittagessen brauchst auch Betten irgendwo eine Reise mögliche.

00:14:36: also machen wirklich den kompletten High Quality High End Super Service.

00:14:42: Und mach du, kunde einfach Deinen Job.

00:14:46: verdienen dein Geld, bezahlen mich dafür.

00:14:48: mehr Geld können wir beide gar nicht verdienen.

00:14:50: Und mehr Nerven können wir uns auch gegenseitig gar nicht fohnen.

00:14:55: Ständig ein Büro aus der Art zu halten ist schon eine Challenge heutzutage.

00:15:02: Bevor wir jetzt vielleicht noch den Ausblick in die Zukunft machen ihr habt ja jetzt auch einen Standort jüngst oder eröffnet gerade einen in Mainland in Italien Wie siehst du denn vielleicht so die Nachfrage nach Büroflächen europaweit?

00:15:13: Dort ist gesagt, Deutschland, Schweiz und Italien haben wir schon mal drei verschiedene Länder.

00:15:17: Wie unterscheidet sich da einfach vielleicht der Auslastung, die Nachfragen durch Unternehmen?

00:15:22: was siehst Du

00:15:25: dort?

00:15:25: Ich habe das Unternehmen seit drei Jahren aufgehört sehr flächendeckend nur in den allerbesten Top-Top-Top Locations.

00:15:32: Das ist unsere Marke.

00:15:34: Das ist auch mein Wille und mein Wunsch, dass es nur eines ARL lagen sein zu nicht überall und sofort, das wäre ja so einfach.

00:15:43: Und nachdem wir jetzt in den sogenannten Big Sevens in Deutschland zum Teil dreifach-vierfach sind, gehe ich nach Europa.

00:15:53: Ich könnte auch Amerika probieren, das wären noch was aber da sind mehrliche Flüchtlinge strecken zu langen.

00:15:59: Also Europa ist erst einmal sehr vielschichtig und wir haben natürlich auch gerade mit Städten wie Mailand, mit Stäten wie Madrid haben wir richtig passbarierende Märkte in Europa, die oder wenn ich auch Richtung Ostenschau holen hat sich herausragend gemacht.

00:16:20: Warschau ist eine Top-Destination.

00:16:22: also es gibt in Europa viele Destinationen, die sehr prosperierend sind.

00:16:26: Bienen nicht zu vergessen, da sind wir noch nicht... Also es gibt einiges auf der Landkarte in Europa wo ich sage lasst uns diesen Spread einfach so beinbehalten in einem Umkreis, der gut überschaubar ist.

00:16:40: Da haben wir ganz gut mitgeschlagen und Mailand lag einfach daran.

00:16:45: Wir sind in Zürich diese Financial Districts die sich jetzt durch UK so ein bisschen auch abgezeichnet haben, Frankfurt, Zürich und Milan.

00:16:57: Niemand hatte als Finanzmetropole Meiland auf dem Radar.

00:17:01: Meilam steht im Rolondom Fashion in jeder Beziehung ob jetzt In-Turian Design oder der Fashionwelt sowieso.

00:17:11: aber aus Financial kommt man erst auf den zweiten Blick Und das hat meiland in den letzten Jahren oder Italien.

00:17:18: Ich habe Vorwagen geschafft sich dazu etablieren Und deswegen war das einfach sehr naheliegend, weil abgesehen davon, dass es auch eine schöne Stadt ist.

00:17:28: Da bin ich ja auch nicht ganz uneigennützig, mal eine Weile in meiner Zeit zu dürfen gibt's schlimmeres.

00:17:34: und also das ist ein impulsierende Stadt die einfach Freude macht.

00:17:39: und von daher glaube ich Europa ist einfach toll und da können wir noch ganz viel machen.

00:17:44: Ich leite daraus ab, dass du dann da eben auch siehst das in den nächsten Jahren.

00:17:48: Da vielleicht Gründungen stattfinden und es wie gesagt verschiedene Unternehmen da einfach sehr aktiv sind, sprich dir auch zu eurer Zielgruppe passen sonst würde statt schön hin oder her das hier nicht ganz so gut passen.

00:18:00: aber lass uns mal in die Zukunft schauen, womit rechnest du denn da?

00:18:03: Du hast gerade häufig das Thema im Podcast auch Flexibilität angesprochen ist, sodass wo du sagst die nächsten fünf bis zehn Jahre fokussieren wir uns besonders darauf flexible Lösungen anzubieten, weil Unternehmen wollen und können vielleicht auch nicht wegen der wirtschaftlichen Lage sich langfristig an Flächen und damit auch an Personen bieten?

00:18:24: Ich glaube das ist ein ganzes Stück ehrlich.

00:18:27: Es war nie schwieriger als heute so tief in eine Glasgruppe zu kommen.

00:18:31: Wir haben es mit einer geopolitischen Situation zu tun wo keiner in irgendeiner Form fixer Aussagen treffen kann.

00:18:39: Wir haben es für eine Transformationslandschaft, Stichwort AI und LKI zu tun die noch ganz viel machen wird.

00:18:47: Wo ich mir heute auch nicht zutraue zu sagen Es wird genau in die Richtung gehen.

00:18:52: Was ich schon glaube ist dass dieser hohe Bedarf an Flexibilität eher Baxen wird als Hintenwirt Dass der Mensch sich noch mehr an Tempo, Tempo-Tempo gewöhnt.

00:19:10: Wenn man sich das mal vergegenwärtigt auch an Informationen was wir jeden Tag an Information in unser Gehirn pressen.

00:19:19: Das ist ein kompletter Irrsinn.

00:19:21: Es ist fünfunddreißig tausendmal mehr als neunzehnhundertdreiundsiebzig.

00:19:26: Das sind Zahlen wenn man sich dies mal anguckt Und die Menschen werden den Bedarf an einen Ort zur Ruhe, und dafür stehen wir.

00:19:33: Da wird jetzt auch bleiben der einfach schön gestaltet ist.

00:19:37: das ist unser Angebot an dem Markt und da wird es auch ganz sicher in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren dabei bleiben und sich nicht groß verändern.

00:19:46: was sich verändern wird ist auf jeden Fall Noch das Angebot an Serviceleistungen, KI.

00:19:54: AI wird einen ganz großen Stellenwert hier einnehmen auch für uns und für uns.

00:20:00: Und das muss man jetzt alles ein bisschen sinnvoll miteinander kombinieren nicht überventiliert sondern bei der hohen Flexibilität des Angebots bleiben.

00:20:09: Das muss gestaltbar bleiben und ansonsten wird es weiterhin der Trend zu höchster Flexibilität im Arbeitsplatz da sein, auch für große Firmen und Corporates die schon jetzt in den letzten Jahren überhaupt begonnen haben.

00:20:28: Alle waren direkt nach Corona um das wieder attraktiv zu machen.

00:20:34: Mitarbeiterin gerne wieder in die Firma kommen, werden große Räume und ganze Bereiche umgestaltet.

00:20:40: Sie werden so internen Co-Bugging Spaces umgestalten.

00:20:45: Da ist allerdings was die Gestaltung betrifft nach meiner Wahrnehmung noch etwas so ab oben denn genau das was die meisten gerne wollen nämlich große Röme mit ganz viel laut.

00:20:57: dass wird leider Gotteswahl als nackt Trend gemacht aber Kann meiner Meinung nach so nicht funktionen.

00:21:05: Bevor wir langsam zum Ende kommen müssen, du hast gerade auch das Thema künstliche Intelligenz angesprochen Worauf stellt ihr euch denn da die nächsten ja vielleicht fünf Jahre wenn wir soweit schauen wollen ein?

00:21:16: wie sieht dann aus seiner Sicht eben so eine sinnvolle KI Integration in eurem Fall aus?

00:21:22: Das schauen wir uns gerade sehr intensiv und sehr genau an wo dafür uns Notwendigkeiten sind und wo die Möglichkeiten sind.

00:21:33: Ich bleibe dabei, für mich ist und bleibt unser wesentlicher Faktor.

00:21:37: Der Faktore Mensch!

00:21:39: Für mich steht der Mensch im Mittelgrund.

00:21:43: Und ich stelle die ganz steile These auf, dass wir alle nochmal danach schreien werden einfach wieder die Einfachheit den menschlichen Lasein haben zu können.

00:21:53: Das heißt nicht das ich Technik ablehne habe ich nie gemacht.

00:21:57: Technik, wenn man weiß dass ich von Siemens nichts dort mal bekommen werde.

00:22:01: Ich war immer ein techniker orientator Mensch bin ich auch jetzt wieder aber alles in einer Dosis die uns als Menschen einfach auch da sein lassen und da seit wir und und und auch ein Stück lassen können.

00:22:15: also für uns wir müssen noch gucken Robert wird es keine geben wo für uns genau?

00:22:20: das wird sicherlich im administrativen Bereich stattfinden aber auch im Telefonbereich, für unseren Telefonservice.

00:22:28: Aber auch da besteht und bleibt für mich der Mensch im Mittelpunkt.

00:22:32: Ich sehe es im Augenblick noch nicht dass wir das durch künstliche Intelligenz ersetzen Denn das würde ja bedeuten, dass eben nicht ein Mensch ans Telefon ist wie der spricht.

00:22:42: meiner Überzeugung Der Mensch im mittelpunkt von einem Menschen betreut und bedient.

00:22:47: also Das klingt vielleicht erst einmal Besitzstandswahren, das bin ich überhaupt nicht.

00:22:52: Aber ich glaube die richtige Dosis macht es und den richtigen Einstellungen dazu zu finden und die richtige Dosis dann auch zu erwischen.

00:23:01: Wo kann ich komponieren?

00:23:03: Wo kann Ich Technik einsetzen, die mir das Leben sehr erleichtert und auch fehlerfreier macht möglicherweise?

00:23:10: Und wo muss ich darauf achten dass wir unserer Marke der Mensch im Mittelpunkt wirklich treu bleiben, das liegt mir sehr am Herzenswahl.

00:23:19: So langsam kommen wir zum Abschluss?

00:23:21: Würdest du denn – gerade schon in welche Richtung die Frage geht – rechnest du damit, dass einfach weniger Beruffläche gebraucht wird bei Barojobs vielleicht nicht mehr von kaltem beeinflusst bis hin zu automatisiert erledigt werden?

00:23:35: Definitiv!

00:23:37: Den Trend sehen wir ganz klar, definitiv wird deutlich weniger Berufsfläche in Zukunft.

00:23:44: gebraucht werden heute schon und ich glaube, dass da auch eine Konzentration auf die Stadtzentren stattfinden wird.

00:23:52: Dass die Randlagen es ganz, ganz schwer haben werden.

00:23:56: Das sehe ich schon so ja.

00:23:58: Und wie reagiert ihr darauf?

00:24:00: Für mich ist die Reaktion nicht so ganz wichtig weil wieder bin ich mobil in Betreiber sondern das muss die Immobilienwirtschaft dann am Ende des Tages tun.

00:24:10: Da werden verschiedene Konzepte angedacht.

00:24:14: Das fängt an beim Ombitment in Wohnfläche.

00:24:19: Das ist ein Abwägen, dann auch von Wirtschaftlichkeit.

00:24:23: Es ist kein einfaches Thema denn eine Bestandsimmobilie auf den heutigen Stand der Dinge ist ja Sustainability Technik Technologie Sicherheit all das was dazu gehört.

00:24:34: da muss man ganz viel Geld in die Hand nehmen eine bestandsimmobilie dahin zu bringen oder sie umzu widmen.

00:24:39: was dann wiederum mit Genehmigungsverfahren zu tun hat darüber wollen wir sicherlich jetzt nicht mehr diskutieren

00:24:47: an der Stelle nicht.

00:24:48: Das heißt aber für dich ist dann wirklich der Fokus quasi für die Zukunft, wie ausgeführtes Thema Flexibilität, flexible Flächen anbieten damit ihr eben diese wandelnde Bedarfe einfach bedienen könnt, die da auf uns zukommen

00:25:02: Und ich bin ja auch kein Immobilienbetreiber.

00:25:05: Ich bin ja eher jemand, der in Immobilen mietet.

00:25:09: Wir mieten uns ja nur einer.

00:25:10: Das heißt, ich miete nie mehr als die Zentren sind, nie größer als zweitauch und fünfhundert Grad wieder maximal weil ich dann meinen Tintel nach meiner Qualitätswertigkeit.

00:25:26: Eben diesens der Mensch im Mittelpunkt, dass sich auch alle kennen das ist dort wirklich um eine Gemeinschaft geht und meine starke Unternehmer-Netzwerkkultur auch geht die miteinander reden und nicht um einen Ort an dem ich renne ungleich wieder weg zu sein sondern es ist tatsächlich eine Art wenn man so möchte traditionelle Bürogemeinschaft auf sehr sehr sehr hohen Niveau.

00:25:49: Das ist ja Genau das, was wir tun.

00:25:52: Und ich gucke natürlich in den allerbesten Lagen, in allerbesten Immobilien-Randlagen kommt für mich nicht in.

00:25:57: Fragen kamen nie und werden es auch nicht tun.

00:25:59: Nevertheless hat die Immobilienwirtschaft hier tatsächlich eine Aufgabe aber nicht erst seit heute sondern schon seit langer Zeit, seitdem wir über demografische Zahlen sprechen, seitden wir über Transformation sprechen.

00:26:15: also das ist schon ganz lange am Köcheln da.

00:26:20: Vielleicht muss ich dann für diese Frage nochmal aus der Immobiliewirtschaft einladen und alle der künftigen Folgen.

00:26:25: Ich habe nicht für diese Folge Eingangs gefragt, wie ihr quasi euer erstes Office gestartet habt?

00:26:30: Und so zum Abschluss wenn du auf die Jahrzehnte jetzt mittlerweile eigentlich zurückschaust was ist so einfach im Thema Officeinrichtungen bei euren Standorten?

00:26:38: Was ist der größte Wandel den du da gesehen hast?

00:26:43: Das ist die Öffnung Also tatsächlich dieser Open Space, auch bei uns.

00:26:50: Der größte Wandel ist tatsächlich weg von kleinen kleinen Denken, von einem Flur mit einer Teelküche und dem Archiv sondern wir haben sehr viel Freiraum Wir haben tolle Launch Bereiche, wir haben schöne Meetingbereiche.

00:27:10: sich so anhört als würde ich jetzt gerade meinem eigenen Konzept widersprechen, tut es aber nicht.

00:27:15: Also diese Wohligkeit in den Büros, tolle Ausstattung wo man einfach reinkommt und denkt wow irgendwie im Luxus-Hotel wie im Urlaub wenn ich ein tolles Hotel betreite und denke wow das sieht aber schön aus hier!

00:27:29: Ich fühle mich wohl.

00:27:30: also dieser ist in den Vordergrundstellen von Bohlschülcharakter deutlich verändert.

00:27:36: Früher bist du ins Büro gegangen und es gibt immer noch Orte, wo ich mich wundere.

00:27:41: wie so geht man hier frei?

00:27:43: Also merke ich der Wohlfühlfaktor wird mir aus deiner Sicht auch in Zukunft noch mehr eine Rolle spielen, noch weiter wachsen.

00:27:51: Guckst du generell eher optimistisch oder pessimistisch in die Zukunft?

00:27:55: als letzte Frage?

00:27:57: Ich pessimistische niemals!

00:27:59: Das hat's nur gegeben und das wirds auch nicht geben.

00:28:02: Es ist also alles was an.

00:28:05: Ich gebe zu, dass wir gerade in einer Zeit, die wir aber auch wieder tun.

00:28:09: Auch ich, wenn nicht verbrochen.

00:28:10: Dass wir gerade so geopolitische Tendenzen haben, wo ich nie gedacht habe das da nachhinkommt.

00:28:16: Aber am Ende aller Tage ist es doch so.

00:28:18: Wir haben es doch in der Hand, die mitzugestalten.

00:28:22: Wir haben uns doch in den Hand miteinander umzugehen.

00:28:25: Es ist doch unsere Daily Challenge positiv zu denken und natürlich geht's manchmal einem nicht so gut.

00:28:34: Ich denke, es ist dann auch mal gut, hinzufühlen und zu hören.

00:28:38: Wenn's da nicht so richtig ist, lass uns noch mehr reden!

00:28:41: Das geht auch immer noch.

00:28:42: an meinem Grunde genommen bin und bleibe ich der absolut geborene Optimist.

00:28:47: Es ist immer Gestaltungsraum da.

00:28:49: Ich muss ihn nur positiv nutzen und mich nicht von anderem kleinreden lassen.

00:28:53: Das klappt ja auch manchmal.

00:28:55: Zumindest ist das der Versuch immer wieder da.

00:28:58: Und mit diesem Statement würde ich sagen, beenden wir die Folge.

00:29:02: und lieber Anita.

00:29:02: Ich danke dir, dass du heute bei T-III Arbeit in Progress zu Gast gewesen bist und deine Einblick und Expertise hier geteilt hast!

00:29:10: Und in

00:29:12: der nächsten Woche geht es weiter mit einer Folge von TDRN Arbeit in Proges.

00:29:16: Vielleicht gucken wir auch mal genauer auf die Immobilienwirtschaft?

00:29:19: Ihr werdet das nur rausfinden, wenn ihr wieder einschaltet.

00:29:21: Vergesst nicht diesen Podcast zu abonnieren!

00:29:22: Lasst gerne Bewertung da und natürlich Feedback geht – ihr kennt das Spiel vielleicht an podcast at tdrn.de.

00:29:30: Die E-Mail und ein paar Infos findet ihr auch noch in den Shownauts.

00:29:33: In dem Sinne sage ich auf Wiederhören und bis nächste Woche.

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